Vom Telefonbuch in die Top 3
Ausgangslage
Ein Elektrobetrieb mit 35 Mitarbeitenden in einer Mittelstadt. Die Website war sieben Jahre alt, auf dem Handy kaum bedienbar und lud in über acht Sekunden. Der Betrieb suchte händeringend Monteure und Auszubildende, bekam aber praktisch keine Bewerbungen über die eigene Seite. Bei der Suche nach der Kernleistung in Verbindung mit dem Städtenamen erschien der Betrieb erst auf Seite drei, hinter zwei Portalen und vier Wettbewerbern.
Das eigentliche Problem
Nicht die Optik. Die Seite hatte keine einzige Unterseite zu den angebotenen Leistungen, alles stand auf der Startseite. Für eine Suchmaschine war damit nicht erkennbar, wofür der Betrieb steht. Dazu kam ein Karrierebereich, der aus einer PDF-Datei und einer info-Adresse bestand.
Was wir tun würden
- Leistungsstruktur aufgebaut: eine eigene Seite je Gewerk, jeweils mit lokalem Bezug
- Strukturierte Daten für Betrieb, Öffnungszeiten und Einzugsgebiet ergänzt
- Google-Unternehmensprofil vollständig gepflegt und mit der Website verknüpft
- Karrierebereich mit Kurzbewerbung in drei Feldern statt PDF-Download
- Neubau auf performantem Unterbau, Ladezeit auf unter zwei Sekunden gebracht
- Prozess etabliert, mit dem Monteure nach Auftragsabschluss um eine Bewertung bitten
Wo es typischerweise hakt
Karriereformulare mit sieben Feldern und Lebenslauf-Upload als Pflichtfeld erreichen regelmäßig Abbruchquoten über 80 Prozent. Handwerker bewerben sich vom Handy, oft in der Mittagspause, und haben keinen Lebenslauf als PDF dabei. Wir reduzieren auf Name, Kontakt und ein Freitextfeld. Der Lebenslauf wird im Zweitkontakt angefragt.